Peptid
Kurz gesagt Ein Peptid ist eine Kette aus zwei bis etwa fünfzig Aminosäuren, die über Peptidbindungen verknüpft sind. Ab rund fünfzig Aminosäuren spricht man von einem Protein.
Forschungspeptide werden chemisch synthetisiert, meist per Festphasensynthese, und als lyophilisiertes Pulver geliefert. Ihre Identität wird über Sequenz, Molekulargewicht und CAS-Nummer beschrieben; die Reinheit einer Charge steht im Analysenzertifikat des Labors.
Beispiel: BPC-157 ist ein Pentadecapeptid, also eine Kette aus 15 Aminosäuren mit einem Molekulargewicht von 1419,55 g/mol.
Für die Bestellung heisst das: Zwei Präparate mit derselben Sequenz sind dieselbe Substanz. Unterschiedlich ist, wie sauber die Synthese lief und was sonst im Vial liegt — genau das steht im Analysenzertifikat der Charge.
Die Grenze zum Protein ist eine Konvention, kein Naturgesetz: Üblich ist ein Schnitt bei etwa fünfzig Gliedern. Im Sortiment dieses Shops reicht die Spanne von drei Gliedern bei den Tripeptiden bis zu Molekülen mit mehreren tausend Gramm je Mol.
Entscheidend für die Identität ist allein die Sequenz. Zwei Präparate mit derselben Reihenfolge der Glieder sind dieselbe Substanz, unabhängig davon, wer sie hergestellt hat. Unterschiedlich ist dann nur, wie sauber die Synthese lief und was sonst noch im Vial liegt.
Ein Sonderfall im Katalog ist NAD+: ein Coenzym aus zwei Nukleotiden und damit gerade kein Peptid. Es steht dort, weil es in denselben Modellen auftaucht — nachzulesen unter Zellalterungsforschung. Eine Übersicht aller Substanzen mit Grösse und Kennnummer gibt die Vergleichstabelle.