Aliquot
Ein Aliquot ist ein abgeteilter Anteil einer Lösung. Beim Arbeiten mit Peptiden wird die fertige Lösung in kleine Portionen aufgeteilt, damit nicht bei jeder Entnahme dasselbe Gefäss erneut geöffnet wird.
DetailsKurze, zitierfähige Definitionen der Begriffe, die auf Produktseiten und Analysenzertifikaten vorkommen. Jede Definition steht direkt unter der Überschrift.
Siehe auch: Zertifikatsregister, Rekonstitutions-Rechner, Preisliste.
Ein Aliquot ist ein abgeteilter Anteil einer Lösung. Beim Arbeiten mit Peptiden wird die fertige Lösung in kleine Portionen aufgeteilt, damit nicht bei jeder Entnahme dasselbe Gefäss erneut geöffnet wird.
DetailsAminosäuren sind die Bausteine von Peptiden und Proteinen. Zwanzig davon kommen im genetischen Code vor; in der Synthese werden zusätzlich abgewandelte Formen verwendet.
DetailsEin Analysenzertifikat (Certificate of Analysis, COA) ist der Prüfbericht eines Labors zu einer konkreten Charge. Es nennt Substanz, Chargennummer, Analysedatum, Prüfmethode und das Messergebnis, meist die Reinheit in Prozent.
DetailsBakteriostatisches Wasser ist steriles Wasser mit einem konservierenden Zusatz, meist Benzylalkohol. Es bleibt nach dem Anstechen länger brauchbar als steriles Wasser ohne Zusatz.
DetailsDie CAS-Nummer ist eine eindeutige Registriernummer des Chemical Abstracts Service für eine chemische Substanz. Sie identifiziert die Verbindung unabhängig von Handelsnamen und Schreibweisen.
DetailsEine Charge ist die Menge eines Produkts, die in einem Herstellungsgang entstanden ist. Die Chargennummer auf dem Etikett verbindet ein Vial mit dem Analysenzertifikat genau dieser Produktionsmenge.
DetailsDie Festphasensynthese ist das übliche Verfahren, um Peptide chemisch herzustellen. Die Kette wächst dabei Aminosäure für Aminosäure an einem festen Trägerharz.
DetailsEin Gegenion ist ein geladenes Teilchen, das nach der Synthese am Peptid haftet und dessen Ladung ausgleicht. Bei chemisch hergestellten Peptiden ist meist Trifluoracetat (TFA) beteiligt.
DetailsHPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) ist ein Trennverfahren, bei dem eine Probe unter hohem Druck durch eine Trennsäule gepumpt wird. Aus dem Flächenanteil des Hauptpeaks im Chromatogramm ergibt sich die Reinheit in Prozent.
DetailsIn vitro bezeichnet Versuche ausserhalb eines lebenden Organismus, etwa in Zellkultur oder im Reagenzglas. Forschungspeptide sind ausschliesslich für solche Versuche bestimmt.
DetailsDie Konzentration gibt an, wie viel Substanz in einem Volumen gelöst ist, meist in Milligramm je Milliliter. Sie ist die Einwaage geteilt durch das zugegebene Lösungsmittel.
DetailsLyophilisation ist die Entfernung von Wasser aus einer gefrorenen Lösung durch Sublimation unter Vakuum. Zurück bleibt ein trockenes Pulver, das deutlich stabiler ist als die Lösung.
DetailsDie Löslichkeit beschreibt, wie gut sich eine Substanz in einem Lösungsmittel verteilt. Bei Peptiden hängt sie vor allem von den Seitenketten der Aminosäuren und vom pH-Wert ab.
DetailsMannitol ist ein Zuckeralkohol, der beim Gefriertrocknen als Gerüstbildner zugesetzt wird. Er stabilisiert den Kuchen im Vial und erleichtert das spätere Auflösen.
DetailsDie Massenspektrometrie bestimmt die Masse eines Moleküls. Im Analysenzertifikat belegt sie die Identität: Stimmt die gemessene Masse mit der aus der Sequenz berechneten überein, liegt die erwartete Substanz vor.
DetailsDas Molekulargewicht ist die Masse eines Moleküls, angegeben in Gramm pro Mol. Es ergibt sich rechnerisch aus der Sequenz und dient als Prüfgrösse in der Massenspektrometrie.
DetailsDie Kennzeichnung legt fest, dass eine Substanz für Versuche im Labor bestimmt ist und nicht für den menschlichen Verzehr. Sie ist eine Zweckbestimmung und kein Qualitätsurteil.
DetailsEin Peptid ist eine Kette aus zwei bis etwa fünfzig Aminosäuren, die über Peptidbindungen verknüpft sind. Ab rund fünfzig Aminosäuren spricht man von einem Protein.
DetailsDer Peptidgehalt gibt an, welcher Anteil der Einwaage im Vial tatsächlich Peptid ist. Salze, Gegenionen und Restfeuchte zählen nicht dazu und senken den Wert gegenüber der Reinheit.
DetailsDie Reinheit gibt an, welcher Anteil einer Probe auf die Zielsubstanz entfällt, üblicherweise als Prozentwert aus der HPLC. Sie ist immer ein Messwert einer bestimmten Charge.
DetailsRekonstitution ist das Wiederauflösen eines gefriergetrockneten Peptids in einem Lösungsmittel. Aus dem Verhältnis von Einwaage und Volumen ergibt sich die Konzentration der fertigen Lösung.
DetailsDie Sequenz ist die Reihenfolge der Aminosäuren in einem Peptid. Sie beschreibt das Molekül vollständig und wird vom N-Terminus zum C-Terminus geschrieben.
DetailsDie Spezifikation ist der Wert, den der Anbieter für jede Charge zusichert, etwa mindestens 98 Prozent. Der tatsächlich gemessene Wert steht im Analysenzertifikat und liegt in der Regel darüber.
DetailsDer Trocknungsverlust beschreibt, wie viel Restfeuchte im Lyophilisat steckt. Angegeben wird er als Prozentsatz der Masse, der beim Trocknen verloren geht.
DetailsEin Vial ist ein kleines Glasfläschchen mit Gummiseptum und Aluminiumbördelkappe. Forschungspeptide werden darin gefriergetrocknet geliefert und darin auch wieder gelöst.
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